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Uhren
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kauftipps
Beim Kauf von Armbanduhren sollte man sich - insbesondere als Einsteiger - nach Möglichkeit einem seriösen Händler oder Fachgeschäft anvertrauen. Dafür sprechen verschiedene Gründe: In der Regel erhält man bei guten Händlern eine Funktionsgarantie und nach dem Ablauf einen Reparaturservice. Dieser ist heute besonders wichtig, weil qualifizierte Uhrmacher, die mit Armbanduhren richtig umgehen wollen und können nicht mehr leicht zu finden sind. Seriöse Händler sind stets bereit, Echtheitszertifikat auszustellen oder zumindest auf der Rechnung zu bescheinigen, dass sich die verkaufte Armbanduhr im Originalzustand befindet.
Nichts ist persönlicher, als Kauf einer Armbanduhr. Dies erfordert jedoch Zeit und Geduld, Fachkenntnisse und Liebe zum Beruf. Empfehlen können wir Ihnen daher nur einen Besuch bei ihrem Uhrmacher und Juwelier. Am besten direkt in Ihre nähe. Nur dort können Sie kompetente, fachliche und (meistens) freundliche Beratung erwarten. Ihr Juwelier und Uhrmachermeister hat Zeit für Sie, hilft Ihnen gerne, und ist mit seiner Fachwerkstatt stets verfügbar, auch wenn Sonderwünsche oder Probleme auftauchen. Denn, er freut sich, wenn Sie wieder kommen.
Nicht empfehlen können wir den Einkauf in Kaufhäusern und Filialen irgendwelcher Großkonzerne, und schon gar nicht im Ausland, am Ihrem Urlaubsort. Dort müssen Sie Enttäuschungen einkalkulieren.
Vorsicht: Internet!
Hände weg von "Schnäppchen" dubioser Anbieter die Ihnen neue Uhren weit unter Preisempfehlung anbieten. Niemand schenkt Ihnen etwas! Daher unbedingt auf Impressum achten. Nur wenn es sich um ein Fachgeschäft (Meisterbetrieb) handelt, können Sie mit fachlicher Beratung und Service rechnen.
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technik
Für manche Leute ist die Zeit wie ein Hohlraum, der sich mit Langeweile füllt. Andere wiederum haben nie Zeit. Ein afrikanisches Sprichwort dagegen lautet: "Von nichts gibt es soviel wie von der Zeit, denn es kommt ja immer mehr." Pascual Jordan stellte einmal fest, dass Kinder das glücklichste Verhältnis zur Zeit hätten, nämlich gar keines.
Oberflächlich betrachtet, war also mit der Einführung der Uhr, mit dem Erkennen des Zeitablaufs die paradiesische Zeitlosigkeit dahin. Doch der Faszination des komplexen, aber sicht- und hörbaren Geschehens in einem mechanischen Räderuhrwerk, erliegen inzwischen immer mehr Menschen. Immer mehr Uhrenfreunde, die gerne verstehen möchten, welche mechanische Abläufe in Uhren vorgehen, welche Gesichtspunkte bei ihrer Konstruktion und Fertigung beachtet worden sind, und welche kluge Erfindungen gemacht wurden, um die Genauigkeit und die Zuverlässigkeit der Zeitmesser zu verbessern.
Eingeordnet in die Geschichte der Zeitmessung und bezogen auf 700 Jahre Geschichte der mechanischen Räderuhr, erscheint die Armbanduhr als sehr junger Uhrentyp. Sie ist, wenn einzelne Vorläufer ausgeklammert bleiben, erst ein gutes Jahrhundert alt.
Die Uhrmacherkunst, repräsentiert durch ihre hervorragenden Meister, zeigte schon immer die Tendenz, möglichst viele, mit der Zeitmessung in Zusammenhang stehende Funktionen mechanisch darzustellen und in einer einzigen Uhr unterzubringen.
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Uhrenreise nach Glashütte!
(mit Karl Hermann von Behren) Das Uhren - Magazin veranstaltete eine exklusive Uhrenreise in die sächsische Schweiz zu den in der Uhrenstadt Glashütte ansässigen Firmen: Lange Uhren, Glashütte Original, Nomos und Mühle Glashütte. Eine Gruppe Uhrenliebhaber konnte mit erleben wie eine Lange - Uhr zusammengebaut, das Werk einer Glashütte Original in das Gehäuse eingeschalt, die Zeiger einer Nomos Uhr gesetzt und eine Mühle Uhr feinreguliert wird. Das bedeutet, vier Uhrenfirmen über die Schulter zu schauen, die sich innerhalb weniger Jahre mit ihrer hochwertigen Produktion internationale Anerkennung erworben haben. Betriebsführungen nahmen die Herren H. J. Mühle, Roland Schwertner, Walter Lange und Heinz Pfeifer persönlich vor. Unsere Reise war von der scharmanten Ghislaine Chapon hervorragend organisiert und geleitet. An dieser Stelle ein Dankeschön an Organisatoren und die Uhren Magazin-Redaktion!
Glashütte/SA
Schon vor mehr als 150 Jahren hatte Glashütte einen weit reichenden Ruf als Uhrenstadt. Landschaftlich liegt Glashütte im Erzgebirge am Rande der Sächsischen Schweiz. Eine ideale Umgebung dafür, hochwertige Uhren zu bauen. Die kleine Stadt im Müglitztal ist von Felsen und bewaldeten Berghängen umgeben. Glashütte, 5000 Einwohner mit Nachbargemeinden, liegt auf 330 Meter Höhe zwischen der sächsischen Landeshauptstadt Dresden (28 km entfernt) und dem Grenzübergang nach Tschechien.
Seit 1845 ist Glashütte bedeutender Uhren-Produktionsort. Historische Hersteller: Adolph Lange, Julius Assmann, Strasser & Rode, Deutsche Präzisions-Uhren-Fabrik, sind Namen aus glanzvoller Uhrenzeit.
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