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Von den rund 100 Elementen, aus denen die gesamte Materie der Erde besteht, bezeichnet man Gold, Silber - sowie die erst in jüngerer Zeit entdeckten Platinmetalle als Edelmetalle. In der Terminologie der Chemie gaben Edelmetalle die größte Widerstandsfähigkeit gegen Korrosion und Oxidation.
Doch die Beständigkeit ist nur eines von vielen Merkmalen, die Gold, Silber und Platin über Jahrtausende hinweg das Prädikat "edel" einbrachten. Diese Metalle sind hart und schwer, gleichzeitig aber auch sehr formbar. Sie lassen sich in die Länge ziehen zu einem äußerst dünnen Draht oder auch gewaltsam formen, ohne dass ein Zerbrechen zu befürchten wäre. Die Berührung ist angenehm, und sie entzücken das Auge.
Gold nimmt unter diesen drei Metallen den ersten Platz ein: Seine Vielseitigkeit, seine Beständigkeit und die zeitlose Faszination seines herrlichen gelben Glanzes sind unerreicht. Es heißt, die Geschichte des Goldes sei die Geschichte der Welt.
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