Uhren und Schmuck - Lexikon
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| Begriff |
Definition |
| Jahresuhr |
Eine Uhr mit einer Nennlaufdauer von einem Jahr, die also nur einmal im Jahr aufgezogen werden muss. Die Herstellung einer Jahresuhr verlangt besonders präzise und zuverlässig gearbeitete Werke. Eine Jahresuhr ist mit einem Drehpendel ausgestattet, welches an einer dünnen Feder aus Stahl oder Bronze aufgehängt ist und sich sehr langsam dreht.
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| Juwelier |
- Der Begriff "Juwelier" ist eigentlich frei erfunden bzw. von dem Begriff Juwel abgeleitet. Jeder, der eine gewisse Zeit mit Schmuck gehandelt hat (Angestellte Verkäuferin) kann sich selbständig machen und dann ein Geschäft eröffnen und sich den eindrucksvollen Namen "Juwelier" geben! Der Juwelier muss also nicht kompetent sein Schmuck und Uhren zu verkaufen. Natürlich kann man sich viel mit Kursen aneignen aber die Qualifizierung Goldschmied oder Uhrmacher kann man so nicht erreichen. Der Meister in diesem Fach kann außerdem in diesen Berufen ausbilden, der Juwelier nicht! Theoretisch darf der Juwelier auch keine Änderungen und Reparaturen vornehmen! (Meister Bayer)
- Juwelier ist von Juwelen abgeleitet, Goldschmied ist vom Schmieden des Goldes abgeleitet,
und die Ableitung von Uhrmacher ergibt sich ebenfalls. Bei den Handwerksberufen Goldschmied und Uhrmacher gibt es einen Ausbildungs- und Prüfungsweg. Am Schluss sind die Bezeichnungen geschützt und ein Standart an Mindestkenntnissen ist gewährleistet.
Der Juwelier ist ein Händlerberuf für den keine Ausbildung und Prüfung vorgesehen ist. Hier soll der Markt und die Praxis die Prüfung sein. Daher kann man die Berufsbezeichnung Juwelier zu Recht führen wenn man 5 Jahre selbständig ein Juweliergeschäft geführt hat.
Es kann sich also zu Recht nicht jeder als Juwelier bezeichnen. Allerdings gibt es, so wie es unterschiedliche Menschen gibt auch unterschiedlich gute Juweliere, Goldschmiede und Uhrmacher. (Heinrich Butschal)
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