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Kieninger - Die Anfänge

Bald jedoch wurden die Räumlichkeiten in Mönchweiler zu klein. Eine Erweiterung war nicht möglich. So entschloss sich Joseph Kieninger mitten im Ersten Weltkrieg nach Prag zu fahren, um sich dort nach größeren Räumlichkeiten umzuschauen. Prag gehörte damals noch zur österreich-ungarischen Monarchie und war ein wichtiges Zentrum der Uhrenindustrie. Mönchweiler – Prag, der Weg führte über Aldingen.

An einem Sommermorgen 1917 wartete Joseph Kieninger dort auf den Zug – vergeblich – denn der Zug nach Prag kam nicht. Entschlossen nutzte er den unfreiwilligen Aufenthalt und schaute sich in der Nähe des Bahnhofs um. Nur 200 Meter vom Bahnhof entfernt entdeckte er in der Saarstraße ein geeignetes Gebäude für sein aufstrebendes Unternehmen. Das Grundstück war groß genug für mögliche Erweiterungen und das stattliche Haus bot genügend Raum für die große Familie mit acht Kindern, die inzwischen alle im Betrieb mithalfen. 

Statt ins ferne Prag zog die Fabrik nun um in die nur wenige Kilometer entfernte beschauliche Gemeinde zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb. Ab 1921 begann man am neuen Firmensitz Wohnraumuhren zu fertigen. Dieser Bereich sollte für Kieninger mehr und mehr an Bedeutung gewinnen. Das Geschäft florierte und 1927 mussten die Räumlichkeiten durch einen Anbau erweitert werden.

Der wirtschaftliche Erfolg ihrer Arbeit verschaffte der Familie Kieninger im Jahre 1929 das erste Auto. Stolz präsentiert sich der Firmengründer mit seinen drei Söhnen und Schwiegersohn Eugen Neps auf einem Foto mit dem neuen Opel.


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