Eine Meisterwerkstatt um das Kostbare zu pflegen und zu erhalten.

Kieninger - Die Zeit des Wirtschaftswunders

In den ersten Nachkriegsjahren herrschte überall großer Mangel, nicht nur an Wohnraum, sondern auch an Nahrungsmitteln, Werkzeugen und Material. Nach der Währungsreform 1948 ging es endlich wieder aufwärts. Die Wirtschaft kam wieder in Schwung. Im Rahmen des Wiederaufbaus wurden in den 50er Jahren pro Jahr mehr als eine halbe Million neue Wohnungen gebaut. Die Menschen brauchten Möbel – und natürlich auch Wohnraumuhren.

Der erste provisorische Nachkriegskatalog wurde mit viel Improvisationstalent gestaltet. Er enthielt eingeklebte Bilder der Uhrenmodelle und war von Hand beschriftet. Eine einfache Küchenuhr wurde zum Preis von 3,50 DM angeboten. Pendeluhren kosteten zwischen 16,90 DM und 39,50 DM. Der Katalog 1952 erschien bereits mehrsprachig. Die Uhren und Uhrwerke wurden in über 50 Länder exportiert und 1960 hatte Kieninger bereits über 150 Beschäftigte.

Der Katalog zum 50jährigen Jubiläum präsentierte 1962 Küchenuhren in modischen Pastellfarben, Wohnraumuhren in modernem Design und das erste batteriebetriebene Uhrwerk. Auf der Uhrenmesse galt die Kordeluhr als absolute Messeneuheit.

Um Arbeitskräfte an das Unternehmen zu binden, ließ die Firma Anfang der 60er Jahre mehrere Häuser mit Mitarbeiterwohnungen für Betriebsangehörige bauen.

In den 60er Jahren trat die nächste Unternehmer-Generation in die Firma ein. Gottfried Kieninger, der Sohn von Josef Kieninger, übernahm 1962 die kaufmännische Leitung. Der Sohn von Wilhelm Kieninger, Gerhard Kieninger, übernahm die Konstruktion und sein Bruder Rudolf trat 1969 in die Firma ein. Nach seiner Ausbildung als Uhrmacher hatte er sechs Jahre berufliche Erfahrungen in der Schweiz gesammelt und kümmerte sich nun als Produktmanager um den Bereich Uhren.


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